Komische oper Berlin. Sunday, March 23, 2025
Režie: Barrie Kosky
Komische oper Berlin, Jonathan Stockhammer
| Musikalische Leitung | Jonathan Stockhammer |
| Inszenierung | Barrie Kosky |
| Bühnenbild | Klaus Grünberg |
| Ko-Bühnenbildnerin | Anne Kuhn |
| Kostüme | Klaus Bruns |
| Dramaturgie | Daniel Andrés Eberhard |
| Chöre | David Cavelius |
| Licht | Klaus Grünberg |
| Spielleitung | Katharina Fritsch |
| Echnaton | John Holiday |
| Nofretete | Susan Zarrabi |
| Königin Teje | Kiandra Howarth |
| Horemhab | Giacomo Schmidt |
| Hohepriester des Amun | Stefan Cifolelli |
| Aye | Frederik Bergman |
| Der Schreiber (Chronist) | Peter Renz |

Mit Echnaton setzte Minimal-Music-Pionier Philip Glass einer der rätselhaftesten Persönlichkeiten der Weltgeschichte ein Denkmal. Barrie Kosky inszeniert den Aufstieg und Fall des Pharaos gleichermaßen bildschön wie bewegungsintensiv.
Theben um 1300 vor unserer Zeit: Amenophis III. ist tot. Sein Sohn Amenophis IV., der sich später Echnaton nennt, wird zum König gekrönt. Der junge Pharao kündigt den Beginn einer neuen Ära an – er zerstört den Tempel der polytheistischen Religion der Amun-Priester und erklärt den Sonnengott Aton zur einzigen Gottheit. Doch Echnatons Herrschaft ist nicht von Dauer. Die Amun-Priester stellen die alte Ordnung wieder her, und Echnaton wird als Begründer der ersten monotheistischen Religion gestürzt.
Barrie Kosky verzichtet in seiner Inszenierung auf ägyptische Referenzen. Stattdessen erleben wir einen weißen Bühnenraum mit abstrakten Bildern und ritualisierten Bewegungssequenzen, die Philip Glass’ hypnotische Musik wie ein Mantra erfahrbar machen.
