Gurnemanz podřízl Kundry jako husu. Ještě že si toho Márinka nevšimla.

Musikalische LeitungPhilippe Jordan
Inszenierung, BühneDmitri Tcherniakov
Szenische EinstudierungThorsten Cölle
SpielleitungKatharina Lang
KostümeElena Zaytseva
LichtGleb Filshtinsky
AmfortasLauri Vasar
GurnemanzRené Pape
ParsifalAndreas Schager
KlingsorTómas Tómasson
KundryTanja Ariane Baumgartner
TiturelStefan Cerny
KnappenMaria Kokareva, Sandra Laagus, Florian Hoffmann, Junho Hwang
Erster GralsritterJohan Krogius
Zweiter GralsritterManuel Winckhler
BlumenmädchenEvelin Novak, Adriane Queiroz, Sandra Laagus, Sonja Herranen, Clara Nadeshdin, Natalia Skrycka
Stimme aus der HöheAnna Kissjudit
Staatsopernchor
Staatskapelle Berlin

Eine heilsverkündende Gralsbruderschaft hat sich ein strenges Keuschheitsgelübde auferlegt und hütet zwei Reliquien, von denen die Brüder sich ewiges Leben erhoffen | den heiligen Gral und den heiligen Speer. Doch weil ihr Gralskönig Amfortas sich mit der geheimnisvollen Kundry versündigte, ist der Speer in die Hände des einst von der Bruderschaft abgewiesenen Klingsor gelangt, der dem Sünder damit eine nicht heilende Wunde zufügte. Um Amfortas von seinen ewigen Qualen zu erlösen und den Speer zurückzuerlangen, bedarf es laut einer Prophezeihung eines „durch Mitleid wissenden, reinen Toren“. In dem naiven Parsifal glaubt Gurnemanz, der geistige Führer der Bruderschaft, diesen neuen Heiland gefunden zu haben. Doch diesem steht noch ein langer Weg zur Erkenntnis bevor …

Am Ende seines Lebens verband Richard Wagner in seinem Parsifal christlichen Mythos mit buddhistischen Elementen und Reflexionen aus der Philosophie Schopenhauers und sah darin die von ihm selbst propagierte Idee einer Kunstreligion verwirklicht. Mit einer beseelenden und erhebenden Musik von großer Strahlkraft führt er letztendlich eine religiöse Ideologie vor, die die Überwindung von Sinnlichkeit und Sünde durch Erkenntnis, Mit-Leid und Verweigerung der als verwerflich dargestellten Liebe predigt.