
Bruckner Sinfonie 6
Conductor Christian Thielemann Orchestra Staatskapelle Berlin Hans Werner Henze Sebastian im Traum Anton Brukner Sinfonie Nr. 6 A-Dur

Conductor Christian Thielemann Orchestra Staatskapelle Berlin Hans Werner Henze Sebastian im Traum Anton Brukner Sinfonie Nr. 6 A-Dur

Místo Zubína vajgl a japonečka malá. Zklamání a nuda. Conductor Sebastian Weigle Dirigent (anstelle von Zubin Mehta) Violine Himari Yoshimura Orchestra Berliner Philharmoniker Carl Maria von Weber Oberon: Ouvertüre Henryk Wieniawski Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 fis-Moll op. 14 Franz Schubert Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Große« Schuberts »Große« C-Dur-Symphonie gilt als Inbegriff der romantischen Orchestermusik. Typisch für die Epoche ist schon der erste Ruf der Hörner – eine Klangwelt ersteht, die zugleich warm, idyllisch und sehnsuchtsvoll ist. Dazu erklingen noch zwei weitere Werke der Romantik: Carl Maria von Webers Ouvertüre zur Zauberoper Oberon und Henryk Wieniawskis Violinkonzert Nr. 1 mit seiner Verbindung von seelenvollem Ausdruck und überwältigender Virtuosität. Als Solistin debütiert die aus Japan stammende, erst 13-jährige Himari bei den Berliner Philharmonikern. Auch Dirigent Sebastian Weigle, der für Zubin Mehta einspringt, gibt sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern.

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko conductor Wolfgang Rihm IN-SCHRIFT Anton Bruckner Symphony No. 5 in B flat major Anton Bruckner Symphonie Nr. 5 B-Dur Entstehungszeit: 1875-1878 Dauer: 78 Minuten Introduction. Adagio – Allegro Adagio. Sehr langsam Scherzo. Molto vivace (Schnell) – Trio. Im gleichen Tempo Finale. Adagio – Allegro moderato Anton Bruckner war als Mensch nicht ganz von dieser Welt, gewissermaßen ein Fremder auf Erden. Die praktischen Dinge des Lebens überforderten ihn, seine zahlreichen Versuche sich zu verheiraten scheiterten alle. Und erst mit 60 erfüllte sich sein Traum, als Komponist anerkannt zu werden. Fast verzweifelt suchte er nach einem Halt im Leben. Vielleicht gerade deswegen schuf er mit seinen Symphonien klingende Universen, die ihresgleichen in der Musik nicht haben. ...

Mit seiner 4. Sinfonie errang Anton Bruckner bereits zu Lebzeiten einen nachhaltigen Erfolg – die Bezeichnung »Romantische« hat gewiss auch dazu beigetragen. Die von Bruckner entfalteten musikalischen Szenerien sind hörend gut nachzuvollziehen, die klanglichen Aufschwünge sind von eindringlicher Wirkung. In den ersten Monaten seines erzwungenen Exils komponierte Kurt Weill im Frühjahr 1933 in Paris auf einen Text von Bertolt Brecht die Ballettmusik zu »Die sieben Todsünden« – sieben Stationen einer Geschichte von zwei jungen Frauen in den amerikanischen Südstaaten, mit deutlichen Bezugnahmen auf die Popularmusik der Zwanziger. Programm ...

Berliner Philharmoniker Robin Ticciati conductor Elsa Benoit Ondřej Adámek “Sinuous Voices” Antonín Dvořák “The Noon Witch”, op. 108 Gustav Mahler Symphony No. 4 in G major

Ludwig van Beethoven MISSA SOLEMNIS D-DUR OP. 123 Dirigent Jérémie Rhorer Einstudierung Chor Martin Wright Sopran Camilla Nylund Alt Anna Kissjudit Tenor Saimir Pirgu Bass René Pape Staatsopernchor Staatskapelle Berlin Beethovens »Missa solemnis« zählt mit Recht zu den Gipfelwerken der Musikgeschichte. Ein gewaltiges Opus für Vokalsoli, Chor und Orchester hat der Wiener Klassiker geschaffen, auf dem Höhepunkt seines Könnens und seiner künstlerischen Entfaltung. Regelrecht gerungen hat er um dieses Werk, in das zahlreiche Anregungen eingeflossen sind, sowohl aus der kirchenmusikalischen Tradition als auch aus Beethovens eigener Gegenwart. Für alle Beteiligten eine Herausforderung besonderer Art steht die »Missa solemnis« wie ein Monolith in der Geschichte der klassisch-romantischen Musik.

Conductor Sakari Oramo Violine Janine Jansen Orchestra Berliner Philharmoniker Jean Sibelius Violin Concerto in D Minor, op. 47 (Violinkonzert in d-Moll, Op. 47) Bach, J. S. Violin Sonata No.3 in C major, BWV 1005 Langgaard, Rued Symphony No. 1 (“Cliffside Pastoral”)

Vergleichsweise viel hat Mozart für zwei Klavierspieler:innen komponiert – mehrere Sonaten für Klavier zu vier Händen, eine für zwei Klaviere und immerhin auch ein Konzert für diese Konstellation. Dieses souverän ausgestaltete Werk in Es-Dur erklingt zum FESTTAGE-Konzerte der Staatskapelle, in gleicher Tonart schließt sich eine große Sinfonie Anton Bruckners an. Nicht umsonst ist sie als die »Romantische« tituliert worden, kommen doch in ihr Klänge und Ausdrucksgehalte zum Vorschein, die diesen vielgebrauchten Begriff und viele seiner Aspekte unmittelbar einsichtig werden lassen. ...

Franz Schubert/Aribert Reimann MIGNON-LIEDER für Sopran und Streichquartett Krzysztof Penderecki KLARINETTENQUARTETT Franz Schubert STREICHQUINTETT C-DUR D 956 Sopran Evelin Novak Violine Petra Schwieger, Serge Verheylewegen Viola Stanislava Stoykova Violoncello Sennu Laine, Alexander Kovalev Klarinette Meriam Dercksen

Joseph Haydn SINFONIE NR. 104 D-DUR »LONDON« Luca Francesconi »DENTRO NON HA TEMPO« Franz Schubert »GESANG DER GEISTER ÜBER DEN WASSERN« D 714 Anton Bruckner TE DEUM Dirigent Daniel Barenboim Einstudierung Chor Martin Wright Sopran Elza van den Heever Alt Anna Kissjudit Tenor Siyabonga Maqungo Bass Jan Martiník Wenn es gilt, das 200-jährige Jubiläum des Staatsopernchores zu feiern, darf ein festliches Werk nicht fehlen. Zu Beginn der 1880er Jahre komponierte Anton Bruckner, der mit seinen großen Sinfonien neue Wege ging, ein klanglich monumentales »Te Deum« für Solisten, Chor und Orchester. Mit Franz Schubert verband ihn eine Art Wahlverwandtschaft – die Ausdruckswelten beider Komponisten sind durchaus vergleichbar. Schuberts eindringlicher »Gesang der Geister über den Wassern« nach einem tiefsinnigen Goethe-Text lässt einmal mehr den Staatsopernchor in den Mittelpunkt treten.