
Bruckner Sinfonie 6
Conductor Christian Thielemann Orchestra Staatskapelle Berlin Hans Werner Henze Sebastian im Traum Anton Brukner Sinfonie Nr. 6 A-Dur

Conductor Christian Thielemann Orchestra Staatskapelle Berlin Hans Werner Henze Sebastian im Traum Anton Brukner Sinfonie Nr. 6 A-Dur

Conductor Christian Thielemann Orchestra Staatskapelle Berlin Hans Werner Henze Sebastian im Traum Anton Brukner Sinfonie Nr. 6 A-Dur

Místo Zubína vajgl a japonečka malá. Zklamání a nuda. Conductor Sebastian Weigle Dirigent (anstelle von Zubin Mehta) Violine Himari Yoshimura Orchestra Berliner Philharmoniker Carl Maria von Weber Oberon: Ouvertüre Henryk Wieniawski Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 fis-Moll op. 14 Franz Schubert Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Große« Schuberts »Große« C-Dur-Symphonie gilt als Inbegriff der romantischen Orchestermusik. Typisch für die Epoche ist schon der erste Ruf der Hörner – eine Klangwelt ersteht, die zugleich warm, idyllisch und sehnsuchtsvoll ist. Dazu erklingen noch zwei weitere Werke der Romantik: Carl Maria von Webers Ouvertüre zur Zauberoper Oberon und Henryk Wieniawskis Violinkonzert Nr. 1 mit seiner Verbindung von seelenvollem Ausdruck und überwältigender Virtuosität. Als Solistin debütiert die aus Japan stammende, erst 13-jährige Himari bei den Berliner Philharmonikern. Auch Dirigent Sebastian Weigle, der für Zubin Mehta einspringt, gibt sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern.

Německý barytonista Michael Volle zazářil snad ve všech nejvýznamnějších operních domech a na kontě má řadu oceňovaných kreací. V Rudolfinu ho zažijeme v neoperním repertoáru. Zazní jímavé Dvořákovy Biblické písně, ale i exkluzivní premiéra písní doprovázejícího klavíristy Reinharda Seehafera, který zhudebnil básně Václava Havla. Michael Volle baryton Reinhard Seehafer klavír Antonín Dvořák Biblické písně, op. 99 Reinhard Seehafer Čtyři písně na básně Václava Havla pro baryton a klavír, op. 77 Franz List Tři Petrarcovy sonety pro zpěv a klavír, S 270 Im Rhein, im schönen Strome, S 272 Vergiftet sind meine Lieder, S 289 Der Du von dem Himmel bist, S 279/3 Es rauschen die Winde, S 294 Freudvoll und leidvoll, S 280 Ihr Glocken von Marling, S 328 Die drei Zigeuner, S 320

Josef Mysliveček Olympiáda, předehra k opeře (10') Josef Mysliveček „Che non mi disse un dì!“, árie z 2. dějství opery Olympiáda (3’ 30) Wolfgang Amadeus Mozart „Mi tradi quell’alma ingrata“, árie z 2. dějství opery Don Giovanni (4' Wolfgang Amadeus Mozart Idomeneo, předehra k opeře (5') Wolfgang Amadeus Mozart „Padre, germani, addio!“, árie z 1. dějství opery Idomeneo (5') Josef Haydn Scena di Berenice, koncertní árie, Hob XXIVa:10 (13') Ludwig van Beethoven Symfonie č. 6 F dur, op. 68 „Pastorální“ (39') Magdalena Kožená mezzosoprán Giovanni Antonini dirigent Česká filharmonie Melomani, vášniví milovníci klasické hudby a opery obzvlášť, mají jednu zábavnou hru, tedy alespoň pro ně. Jejím úkolem je v jediné větě shrnout obsah celé opery. Tak například jistě lze snadno poznat tuto veselohru: „Zamilovaný pár se snaží překonat vesnické a rodinné intriky a z cirkusu uteče medvěd.“ Nebo na vážnější notu: „Pařížští hipsteři mají problémy s topením, opíjejí se, švadlena zemře.“ Pro otrlé: „Hrabě hledá svého údajně mrtvého bratra, uneseného cikánkou v rámci odplaty za upálení její matky, zatímco nevědomky miluje stejnou ženu jako jeho úhlavní nepřítel, kterého zabije, načež se zjistí, že to byl právě jeho bratr, plus několik obtížně pochopitelných vedlejších dějových zápletek.“ ...

Jean Sibelius Violin Concerto Richard Wagner Prelude and Isoldens Liebestod from ‘Tristan und Isolde’ Alexander Skrjabin Le poème de l’Extase Augustin Hadelich violin Karina Canellakis conductor

Klaus Lang (* 1971) Das wahre angesicht für Orgel und Orchester (2024) Anton Bruckner (1824–1896) Sinfonie Nr. 8 c-moll, WAB 108 (1884–87, rev. 1887–90) „Fassung 1890“ Klaus Lang Orgel Bruckner Orchester Linz Markus Poschner Dirigent Seit 2018 endet das Internationale Brucknerfest Linz jährlich am 11. Oktober, dem Todestag seines Namensgebers. Das Gedenkkonzert zum Abschluss des Festivals findet dabei stets in der Stiftsbasilika St. Florian statt, jenem Ort, an dem auch für Anton Bruckner alles endete, an dem er auf eigenen Wunsch unter der geliebten großen Orgel begraben wurde und die ewige Ruhe zu finden hoffte. ...

Franz Schubert (1797–1828) Sinfonie Nr. 7 („Unvollendete“) h-moll, D 759 (1822) Anton Bruckner (1824–1896) Sinfonie Nr. 9 d-moll, WAB 109 (1887–94) Les Siècles Jakob Lehmann Dirigent Unter der Leitung des Dirigenten Jakob Lehmann wird das gefeierte Originalklangorchester Les Siècles bei diesem An.Ton.Hören Schulkonzert für die Altersgruppe 14+ zwei Sinfonien vorstellen, die unvollendet blieben. Zum einen die ,Neunte‘ von Anton Bruckner, mit deren Komposition dieser zunächst gar nicht recht beginnen wollte, wie er seinem Schüler Josef Gruber gestand: „‚I’ mag dö Neunte gar nöt anfangen, i’ trau mi’ nöt, denn‘, sagte er feierlich in Schriftdeutsch fortfahrend, ‚auch Beethoven machte mit der Neunten den Abschluß seines Lebens‘ .“ Bruckner hinterließ sein Werk als dreisätziges Fragment, obwohl zwischen dem Beginn der Arbeit daran und seinem Tod ganze neun Jahre lagen, in denen er sich jedoch teilweise mit der Revision seiner anderen Sinfonien beschäftigte. Zum anderen erklingt Franz Schuberts Sinfonie Nr. 7 h-moll, von der dieser nur die ersten beiden Sätze fertigstellte. Die Arbeit an einem dritten Satz dagegen brach er aus ungeklärten Gründen nach nur wenigen Takten ab. Auch für Schubert war Ludwig van Beethoven das große Vorbild. Gut möglich also, dass er seine als „Unvollendete“ berühmt gewordene Sinfonie nicht zu Ende komponierte, weil er fürchtete, damit den eigenen Erwartungen nicht genügen und dem Vergleich mit den Werken seines Idols nicht standhalten zu können. Programm

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644–1704) Battalia. Suite D-Dur, C 61 (1673) Anton Bruckner (1824–1896) Sinfonie Nr. 8 c-moll, WAB 108 (1884–87) „Fassung 1887“ Ars Antiqua Austria Gunar Letzbor Violine & Leitung Orchestre des Champs-Élysées Philippe Herreweghe Dirigent Die Sinfonie Nr. 8 c-moll gehört „zu den allererstaunlichsten Schöpfungen nicht nur Bruckners, sondern der ganzen symphonischen Weltliteratur; mit Recht wurde sie ‚die Krone der Musik des 19. Jahrhunderts‘ genannt.“ Das Urteil gilt der 1892 uraufgeführten „Fassung 1890“, wohingegen es noch bis 1973 dauern sollte, ehe die „Fassung 1887“ zur Erstaufführung kam. Diese hatte Anton Bruckner im Sommer 1884 begonnen und nach ihrer auf den 10. August 1887 datierten Fertigstellung an den Dirigenten Hermann Levi geschickt, der ratlos vor der Riesenpartitur stand und zu einer Umarbeitung riet, die der tief getroffene Komponist schließlich auch vornahm, da er erkennen musste, dass die Dimensionen der Sinfonie jedes zeitgenössische Vorstellungsvermögen überstiegen. In ihr folgt dem Kopfsatz erstmals das Scherzo, womit der langsame Satz, in dem, singulär bei Bruckner, die Harfe zum Einsatz kommt, an die dritte Position rückt, während am Schluss des monumentalen Finales die Themen aller vier Sätze gebündelt werden und in vertikaler Schichtung simultan erklingen. ...

Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791) Sinfonie Nr. 41 („Jupiter“) C-Dur, KV 551 (1788) Anton Bruckner (1824–1896) Sinfonie Nr. 9 d-moll, WAB 109 (1887–94) Les Siècles Jakob Lehmann Dirigent Bruckners Sinfonien im Originalklang Vergöttern Anton Bruckner begann die Komposition der Sinfonie Nr. 9 d-moll am 12. August 1887, nur zwei Tage nachdem er die ‚Achte‘ (zunächst) vollendet hatte. Dass er sie bis zu seinem Tod am 11. Oktober 1896 nicht fertigstellen konnte, war weniger dem Alter oder einem Schwinden der schöpferischen Kräfte geschuldet als vielmehr einer gut dreijährigen Unterbrechung der Arbeit an dem neuen Werk, während der er vier seiner Sinfonien einer grundlegenden Revision unterzog. Seinem Arzt soll Bruckner kurz vor seinem Tod anvertraut haben, er wolle die ‚Neunte‘ „dem lieben Gott“ widmen, in der Hoffnung, „daß er mir so viel Zeit schenken wird“, sie „zu vollenden“. Der dreisätzige Torso, als den er die Sinfonie am Ende hinterließ, stößt durch die „rückhaltlose Entfesselung der harmonischen Zentrifugalkräfte“ bis an die Grenzen der Tonalität vor und damit das Tor zur Musik des 20. Jahrhunderts weit auf. ...